MT Magnetisierungsgeräte

Inhalt

  • Magnetpulverprüfung (MT, magnetic particle testing, MP-Prüfung, Fluxen)
  • Magnetisierungsgeräte
  • HELLING Zentrum für Technik – Magnetisierungsanlagen
    • Magnetisierungsbänke
    • Kettenprüfeinrichtung
    • Radsatzprüfanlage

 

Magnetpulverprüfung

Die Magnetpulverprüfung (auch bezeichnet mit: MT – magnetic particle testing, MP-Prüfung, Fluxen)  ist ein einfaches, empfindliches Verfahren. Sie dient dem Nachweis von Unregelmäßigkeiten an der Oberfläche ferromagnetischer Werkstoffe (Oberflächenrissprüfung).

Die zu prüfende Oberfläche wird vor der Magnetisierung zunächst gereinigt. Während der Magnetisierung (z.B. mit einem der nachfolgend dargestellten Magnetisierungsgeräte) wird eine Magnetpulversuspension auf die zu prüfende Oberfläche gesprüht. Diese Suspensionen enthalten ferromagnetischen Partikel. Durch die bei der Magnetisierung erzeugten Streuflüsse über Materialtrennungen (z.B. Risse) kommt es zu Anhäufungen dieser Partikel. So können Materialtrennungen sichtbar gemacht werden. Eine ausreichende Magnetisierung wird mit einem Feldstärkemessgerät überprüft.

 

Magnetisierungsgeräte

Handjochmagnet

Zur Magnetisierung von Bauteilen gibt es z.B. handliche Jochmagnete oder Kreuzjoche, die auf die zu prüfende Bauteiloberfläche aufgesetzt werden (z.B. für die Magnetpulverprüfung von Schweißnähten).

 

MT Magnetpulverprüfung - Magnetisierung mit einem Handjochmagneten Handliche Handjochmagnete werden auf die zu prüfende Oberfläche aufgesetzt. Da die Feldlinien von einem Pol zum anderen verlaufen, können Anzeigen, deren flächige Ausdehnung quer zu den Feldlinien verläuft, angezeigt werden.

 

Die Serie Hansa der HELLING Handjochmagnete besteht aus leichten, handlichen und leistungsstarken AC- oder DC-Geräten. Der schmale Griff und die angeraute Oberfläche unterstützen ein langes und ermüdungsfreies Arbeiten. Die Handjochmagnete erfüllen die Anforderungen der aktuellen Normen (DIN EN ISO 9934-3, ASTM E709 bzw. ASTM E1444).

Handjochmagnete AC- und DC-Handjochmagnete

 

Kreuzjoch

Mit einem HELLING Kreuzjoch können Oberflächen- und oberflächennahe Fehler unabhängig von deren Ausdehnungsrichtung in einem Arbeitsgang detektiert werden.

Für die Schweißnahtprüfung von Kehlnähten gibt es entsprechende Sonderausführungen zur optimalen Anpassung der Pole an die Bauteiloberfläche.

MT Magnetpulverprüfung - Magnetisierung mit einem Kreuzjoch Das mobile Kreuzjoch besteht aus zwei Wechselstromjochen. Diese erzeugen einen rotierenden Magnetisierungsvektor, dessen Feldstärke in allen Richtungen gleich ist.

 

Kreuzjochmagnete Mobile Magnetisierungsgeräte – Kreuzjoche

 

HELLING Zentrum für Technik – Magnetisierungsanlagen

Im HELLING Zentrum für Technik werden speziell an spezifische Prüfprobleme angepasste Magnetisierungsanlagen entwickelt. Dazu gehören u.a. verschiedene Ausführungen von Magnetisierungsbänken, z.B. für Serienprüfungen oder Ausbildungszwecke.

Rissprüfbank HELLMAG Universal Rissprüfbank HELLMAG Universal 500 AC / 700 AC / 1000 AC mit mechanischer Einspannung des Prüfobjektes über zwei Schnellspannvorrichtungen und mit zwei einzeln zuschaltbaren Magnetisierungskreisen (Wechselstromdurchflutung / Wechselstrom-Jochmagnetisierung).

Weiterhin an die zu prüfenden Bauteile angepasste Prüfanlagen wie:

Kettenprüfeinrichtung

Mobile Kettenprüfeinrichtung zur Prüfung von Anschlagketten gemäß Betriebssicherheitsverordnung Abschnitt 2BGR 500.2.8 (vormals UVV 18.4.) und DIN 685-5 “Geprüfte Rundstahlketten, Einzelteile und Zubehör – Teil 5: Benutzung von Kettengehängen und Hebezeugketten”. Die Prüfeinrichtung ist ausgestattet mit:
Auffangbehälter für das fluoreszierende Prüfmittel, Bespülvorrichtung mit Hochleistungspumpe, geschlossene Magnetisierungsspule und Hochstromgenerator. Montiert auf einem Prüfwagen kann die Prüfeinrichtung leicht an den Prüfort bewegt werden.

Kettenprüfeinrichtung zur zerstörungsfreien Prüfung von Anschlagketten mit der Magnetpulverprüfung Kettenprüfeinrichtung 200 – Prüfen von Anschlagketten gemäß BetrSichV und DIN 685-5 mit der fluoreszierenden Magnetpulverprüfung

 

Radsatzprüfanlage

Gleichzeitige Prüfung von Radsatzachse und Radsatzrad durch zwei parallel einsetzbare Magnetisierungssysteme. Der ROD-A-MAT erlaubt eine kombinierte Magnetpulverprüfung von Radsatzachse und Radsatzrad mit fluoreszierender Magnetpulversuspension.

Magnetpulverprüfung - Radsatzprüfanlage Radsatzprüfanlage ROD-A-MAT zur kombinierten fluoreszierenden Magnetpulverprüfung (Halb-/Segmentspule und Trapezspule) von Radsatzachse und Radsatzräder.

 

Die Magnetisierung erfolgt kontaktlos. Eingesetzt werden hier eine Halb-/Segmentspule zur Prüfung der Radsatzachse und eine Trapezspule mit mehreren Windungen zur Prüfung der Laufflächen der Räder.

 

Segment-/Halbspule zur Magnetisierung von Wellen Segment-/Halbspule zur kontaktlosen Magnetisierung von Radsatzwellen, Prüfmittel: fluoreszierende Magnetpulversuspension.

 

Trapezspule zur Magnetisierung von Eisenbahnräder Trapezspule mit 5 Windungen zur kontaktlosen Magnetisierung der Radsatzräder, Prüfmittel: fluoreszierende Magnetpulversuspension.

 

Stationäre und mobile Magnetisierungsanlagen Stationäre und mobile Magnetisierungsanlagen für die Magnetisierung bestimmter Bauteile wie Wellen, Radsätze, Anschlagketten, …